In der RvB-Bahnhofshalle in Bennigsen
Bei meinem Bürgerforum am 12. August in der „Rudolf-von-Bennigsen-Bahnhofshalle“ in unserem größten Ortsteil gab es mit den Teilnehmenden eine sehr lebendige Diskussion über den Neubau des Otto-Hahn-Gymnasiums. Alle waren sich einig, dass die Stadt diese Aufgabe zu lange vor sich hergeschoben hat. Die „Zukunft für Springe“ hielt dies immer für vorrangig und den Bau eines weiteren Rathauses als nachrangig.
Die jetzt erst angestoßene Realisierung als ÖPP-Projekt (Öffentlich-Private-Partnerschaft) erachteten die meisten nicht nur wegen der Vermeidung einer weiteren Kreditbelastung als sachgerecht. Ich betonte, dass es sich wahrscheinlich um das größte Bauprojekt in der Geschichte der Stadt Springe handele. Hierzu braucht es einen Partner, der entsprechend viel Erfahrung im Bau von Schulen hat und diese entsprechend einbringen kann.
Indessen muss meines Erachtens Klarheit geschaffen werden, wie groß der Bau überhaupt wird: – Im Moment werden im OHG zahlreiche Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont beschult. Aus meiner Sicht sollte die Schule diesen zwar auch weiterhin offenstehen. Es sei aber nicht gerecht, die Kosten hierfür allein den Springer Bürgerinnen und Bürger aufzubürden. Das können wir uns bei der katastrophalen Haushaltslage schlicht nicht leisten.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch anderer Parteien betonten aber, sie seien zuversichtlich, dass es im neuen Rat eine strukturelle Mehrheit für eine vernünftige Haushaltspolitik gäbe und dass daher auch hier schnell Klarheit geschaffen werden wird und dass die Diskussion über die notwendige Schulgröße in Abhängigkeit zu einem Kostenausgleich geführt werden wird.

