Viele Besucher auf dem Wochenmarkt
Viele Besucherinnen und Besucher kamen zu unserem Infostand am Rande des Wochenmarktes. Man merkte, dass die Ferien zu Ende sind und der Wahlkampf jetzt in die heiße Phase eintritt. In Kürze öffnet die Briefwahlstelle. Ich habe den Besucherinnen und Besuchern geraten, diese Möglichkeit bei der Vielzahl der Stimmzettel, die ausgefüllt werden können und den teilweise sehr komplexen Wahlverfahren, diese Möglichkeit auch aktiv zu nutzen. Es ist besser, überlegt zu wählen, als mit einer langen Schlange im Rücken eine überhastete Entscheidung zu treffen.
Ein wichtiges Gesprächsthema am Stand war die Familienpolitik: Ein Besucher wies mich zum Beispiel darauf hin, dass es schwer sei, Schulbegleiterinnen und Schulbegleiter zu bekommen. Nicht nur seien die Genehmigungsverfahren zu langwierig. Es bestehe auch ein erheblicher Fachkräftemangel.
Für mich ist klar: Hierfür besteht ein Rechtsanspruch. Dieser muss umgesetzt werden! Da ich selbst keine Familie habe, bin ich für solche Hinweise von Betroffenen sehr dankbar. So kann ich gleichsam an den Alltagssorgen von Eltern teilhaben; egal, ob es um die wohnortnahe Versorgung mit Kindergartenplätzen, undichten Schuldächern, die Qualität des Schulessens, die Freizeitgestaltungsmöglichkeiten von Jugendlichen oder die Sicherheit von Schulwegen geht.
Bei Defiziten muss sich aus meiner Sicht ein Bürgermeister kümmern; auch wenn diese Defizite nicht immer in die ureigenste Zuständigkeit seiner Stadtverwaltung fallen.

