Gegen Hass und Gewalt
Hass und Gewalt dürfen niemals über Respekt und gegenseitige Achtsamkeit siegen!
Letzte Woche hat nicht nur das Attentat auf den Christopher-Street-Day Berlin, Springe und ganz Deutschland erschüttert. Vor Ort meinten ebenso anonyme Tunichtgute, an einem Haus in der Echternstraße, eine Regenbogenflagge abreißen und überdies die Bewohnerinnen und Bewohner mit einem Drohbrief einschüchtern zu müssen. Hass und Gewalt haben für mich nichts in unserer Gesellschaft zu suchen. Wer sie sät, der muss eine starke Reaktion unseres Staates und unserer Gesellschaft bekommen. Respekt und Achtsamkeit sind dagegen gefragt. Egal ob Regenbogen-, Fußballvereins- oder Deutschlandflagge: Flaggen abreißen und andere bedrohen erinnert an 1933. Dahin sollte niemand zurückwollen.
Umso mehr freut mich, dass alle acht Bewerberinnen und Bewerber um das Bürgermeisteramt in Springe sich geschlossen mit den Betroffenen solidarisiert haben und mit einem gemeinsamen Statement gezeigt haben, dass für sie auch in unserer Stadt Hass und Gewalt keinen Platz haben. Das ist der Zusammenhalt, der Springe in der Vergangenheit leider bei vielen Dingen gefehlt hat.

